Die Siedlung Hardturm (1933/34) von Dr. Stephan à Porta ist ein prägnantes Architekturensemble am westlichen Rand des Zürcher Kreis 5. Ihre markante parabelförmige Struktur verleiht der Anlage eine unverwechselbare Identität und fügt sich zugleich harmonisch in das städtebauliche Umfeld mit den Bernoullihäusern und dem ehemaligen Hardturmstadion ein. Insgesamt umfasst die Siedlung 14 Häuser mit 106 Wohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen entlang der Hardturmstrasse. Ein gemeinschaftlicher Innenhof bildet das lebendige Zentrum und schafft einen hochwertigen Aufenthaltsraum für die Bewohner. Die überwiegend zwei- bis dreizimmerigen Wohnungen überzeugen durch effiziente Grundrisse und eine subtile Anpassung an die besondere Gebäudegeometrie. Als denkmalgeschütztes Ensemble ist die Siedlung ein bedeutendes Beispiel für den qualitätsvollen Wohnungsbau der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Zürich. Ihre architektonische Stärke liegt insbesondere in der konsequent gestalteten Gesamtform, die dem Bau seine aussergewöhnliche Wirkung verleiht.